Mit Angelina ins Paradies
Angelina ist ein sympathisches 15-jähriges Mädchen
und nimmt die Leser mit auf eine aufregende Reise ins Paradies.
Sie erfährt dabei Überraschendes.
Vieles ist ganz anders, als man es sich traditionell vorstellt.
Die junge Titelfigur findet ihr neues Dasein herrlich und liebt es über alles.
Angelina Engel will Brücken schlagen zwischen Kulturen und Religionen
und fordert zu Toleranz auf, ohne aufdringlich mit dem Zeigefinger zu mahnen.
Aufregende und spannende Begegnungen faszinieren Jung und Alt bis zum Schluss.
Die etwas andere Geschichte über Engel und das Paradies.
Eine himmlische Geschichte.
- Die Lesung ist besonders geeignet für:
- Erwachsene, die für ungewöhnliche Antworten/Vorstellungen
für das Leben "DANACH" offen sind - Menschen, die sich einmal herauswagen und Fragen
aber keine Antworten zum Paradies haben - Seniorengruppen
- Menschen auch ohne theologisches Grundwissen
- Theologen, Pädagogen, Eltern
- Schüler und Jugendliche
mit anschließendem Gespräch (ab 60 Pers. mit Mikrofon) - Christliche Kirchengemeinden
- Frauengesprächskreise - Frauenfrühstück - Frauentage ... aber auch für Männer
- Konfirmanden
- VERWAISTE ELTERN (Initiativen)
- Erwachsene, die für ungewöhnliche Antworten/Vorstellungen
Hier bespricht der Pädagoge und Journalist Günter Niet eine Lesung für Realschüler:
von Günter Niet
Die Umgebung, in der die Auricherin Autorin Ira- Elisa Rosenkranz aus ihrem Buch "Angelina Engel" liest, ist Ihr nicht unbekannt. Viele Jahre war die gebürtige Speyerin … an der Grundschule Moordorf als Lehrerin tätig gewesen. Am Dienstag- und Mittwochnachmittag stellte die Auricherin ihr Erstlingswerk den Siebt- und Achtklässlern der Realschule Moordorf vor.
Aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive beschäftigt sich die Schriftstellerin mit dem "Weiterleben nach dem Tode". Und so waren nicht nur die Autorin, sondern auch die beteiligten Lehrkräfte gespannt, wie die Thematik bei den Schülern ankommen würde. Am Anfang des Buches steht ein Schicksalsschlag. Die 15 jährige Angelina Engel kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Doch Ira Rosenkranz lässt das tote Mädchen "weiterleben". Unbemerkt kann Angelina sich auf der Erde bewegen, ist zu Hause bei ihren trauernden Eltern und Freunden. Sie ist mitten unter den Menschen und kann alles genau verfolgen und beobachten, was passiert. Angelina fühlt sich echt wohl in ihrem "2. Leben". Jetzt kann sie ganz nah bei ihrem Schwarm Torsten sein und ihn ungeniert küssen und streicheln. Aber sie lernt bei ihrem Streifzug auch das wahre Gesicht vieler Menschen kennen und muss hören, wie man über jemanden redet, wenn er tot ist. Das Mädchen kann sprichwörtlich Mäuschen spielen.
Doch auch nach der Ankunft im sogenannten Paradies geht es für die 15 jährige spannend und aufregend weiter, keine Spur von himmlischer Leichtigkeit und Ruhe. Locker, amüsant und witzig ist der Sprachstil der Autorin und daher auch besonders ansprechend für ein junges Publikum.
Dass jemand das Tabuthema Tod literarisch so verpackt, scheint auch den Schülern eher ungewöhnlich, so dass sie konzentriert und gebannt den Ausführungen der Autorin vorne lauschen. Und einige wollen noch mehr wissen. "Wie kommt man eigentlich zu diesem Thema?" war eine häufig gestellte Frage. Doch auch die schriftstellerische Arbeit interessierte. Wie lange man an so einen Buch arbeite und ob sie schon andere Bücher geschrieben habe, wurde die Autorin gefragt.
Dabei erfuhren die Schüler, dass Ira-Elisa Rosenkranz bereits an einer Fortsetzung zu "Angelina Engel" arbeitet. Sie sei über das große Interesse der Schüler und deren Ausdauer sehr erfreut gewesen, sagte die ehemalige Pädagogin am Ende der Veranstaltung.
Als Geschenk für die Schule überreichte die Autorin einen kostenlosen Klassensatz ihres Buches, dank einer finanziellen Unterstützung durch die Auricher Filiale der Deutschen Bank.
So haben interessierte Schüler jetzt Gelegenheit das Buch in seiner vollen Länge kennen zu lernen und noch mehr über die Hauptfigur zu erfahren.
